Großübung mit dem ÖRK |
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| Am Samstag dem 15. Mai 2010 führte die Freiwillige Feuerwehr Gratkorn-Markt zusammen mit der Feuerwehr Sattegg, der Betriebsfeuerwehr Sappi, sowie der Rotkreuzdienstelle Gratkorn und dem Rotem Kreuz Graz-Stadt eine gemeinsame Einsatzübung durch. | |||||||||||
| Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit 2 PKW und 7 zum Teil schwer verletzten Personen beim Steinbruch Dennig in Gratkorn. Ein PKW mit 4 Verletzten ist auf Höhe der Straße auf einen Stein aufgefahren und auf diesem liegen geblieben. Der zweite PKW mit 3 verletzten Insassen stürzte 6 Meter in eine Schottergrube ab und blieb wenige Meter vor einem Teich stehen. | |||||||||||
| Um 11 Uhr wurde die Landesleitstelle des ÖRK über Notruf zu einem Unfall mit einer leicht verletzten Person alarmiert. Umgehend wurde ein Fahrzeug der Ortsstelle Gratkorn zur Alarmadresse geschickt. Für die ersteintreffenden Sanitäter stellte sich, entgegen dem Notruf, eine weitaus dramatischere Lage dar. Sofort wurden weitere Kräfte des Roten Kreuz Graz, welche sich in Bereitschaft fanden und die Feuerwehr nachgefordert. Die Feuerwehr Gratkorn-Markt wurde schließlich um 11:20 Uhr von der Bezirksalarmzentrale Graz-Umgebung über Funk zu einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen beim Steinbruch Dennig alarmiert. | |||||||||||
| Bereits acht Minuten später traf die erste Mannschaft mit dem RLF-A 2000 ein. Nach der Erkundung der komplexen Lage wurde vom Einsatzleiter BI d.S. Gernot Zierler weitere Kräfte, darunter die TB 37 der Btf Sappi und ein Rüstlöschfahrzeug der FF Stattegg nachalarmiert. Von den Kräften der Feuerwehr Gratkorn, es waren in der Zwischenzeit das SRF und das KRF-S Tunnel eingetroffen, wurden folgende Aufgaben übernommen: Absichern der Unfallstelle, Aufbau eines Brandschutzes, Unterstützung der Rettung bei der Versorgung der Verletzten, sowie das Herstellen eines gesicherten Abstieges zu dem in der Grube liegenden PKW. | |||||||||||
| Die weiteren eintreffenden Kräfte wurden auf die beiden PKW aufgeteilt. Das RLF-A 1000 Stattegg unterstützte die Mannschaft des RLF Gratkorn bei der Menschenrettung aus dem ersten PKW. Das Fahrzeug wurde gesichert, unterbaut und anschließend wurden mit hydraulischen Rettungssätzen die Türen und das Dach entfernt. Zusammen mit den Sanitätern des Roten Kreuz konnten nacheinander die Opfer aus dem Fahrzeug gerettet werden. | |||||||||||
| Die TB 37 konnte mit Hilfe eines am Korb aufgebauten Flaschenzugs Mannschaft und Material in die Grube herablassen. Mit einer Korbtrage konnte so als erstes der bewusstlose Fahrer, welcher bereits von den Sanitätern aus dem Fahrzeug befreit wurde, aus der Grube geholt werden. Zur Rettung der weiteren Insassen musste mit dem akkubetriebenen Rettungssatz aus dem KRF-S Tunnel die Türen entfernt werden. | |||||||||||
| Knapp zwei Stunden nach dem ersten Notruf war die letzte Person aus der Grube gerettet. | |||||||||||
| Nachdem die Fahrzeuge mit dem Kran des SRF geborgen wurden, trafen sich alle Einsatzkräfte im Rüsthaus Gratkorn zu einer Nachbesprechung mit Verpflegung. | |||||||||||
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